| Biographie |
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Bereits mit 16 traf man sich 1-2mal im Jahr bei Tom
(Campe) im Keller, um seinen Vorbildern der Hard Rock und Heavy-Metal-Szene
nachzueifern. Wie auch heute noch stand schon damals neben der Musik vor allem
auch der Spaß im Vordergrund.
In der Besetzung Thomas "Campe"
Lanzet (drums), Jochen "Ritch" Ritter (guit.), Jörg "Sersch" Dausch
(bass/voc.) wurden überwiegend Songs von AC/DC, Metallica, Maiden, u.a.
nachgespielt.
Neben diversen Gastmusikern, gastierte u.a. auch Olaf
"Bert" Dausch (guit.) bei den Sessions. Schon in frühen Jahren quälte
er gerne seine Gitarre und blieb diesem Stil bis heute treu.
Da die
gelegentlichen Treffs aber mit der Zeit zu langweilig wurden und Ritch zu der
Adams-Family wechselte, begann man ernsthaft mit der Suche nach einem Raum, wo
man regelmäßig proben konnte. Da sich die Suche jedoch gar nicht so
leicht gestaltete, kam man auf die Idee einen alten Pferdestall umzubauen. Im
Frühjahr 98 waren die Arbeiten abgeschlossen und endlich konnte man mit
dem Proben beginnen.
Da nach wie vor niemand so recht den Gesangspart
übernehmen wollte, kreischte Sersch zumindest bei den Proben ins Mikro.
Geplant war jedoch schon immer, dass ein gelernter "Shouter" den Part am Mikro
übernehmen sollte. Nachdem auch hier längere Zeit vergeblich gesucht
wurde, hat die Band im Frühjahr 2001 einen mehr als würdigen
Nachfolger gefunden.
Bert, der etwas vielbeschäftigte Musikus,
zupft nach wie vor die Gitarrenseiten und blieb über die ganzen Jahre
seinem klassischen Marshall-Verstärker und seinem Richie Blackmore-Stil
treu.
Das Gitarrenspiel von Marc "Ouzo" Wilhelm, einem alten Bekannten
aus der Schulzeit, blieb den Jungs nicht verborgen und so stieß er im
Frühjahr 99 zu der Band. Egal ob im In- oder Ausland wünscht er sich
bei jeder Gelegenheit AC/DC beim DJ.
Hinter seiner
Sonor-Schießbude agiert nach wie vor Britney "Campe" Spears, dessen Stil
schon manchmal, vor allem am Songende, an die Muppets-Show erinnert.
Zusammen mit Campe gibt Sersch am Bass den musikalischen Takt an. Vor
allem beeinflusst durch Steve Harris und Jason Newsted ging für ihn mit
seinem ersten Live-Auftritt ein kleiner Jugendtraum in Erfüllung.
In dieser Besetzung gab die Band beim Herxheimer Plätzl-Fest 2000
ihr Auftritt-Debüt.
Nachdem man an Weihnachten 2000 dann auch
noch im Vorprogramm der Christmas-Cover-Night in Herxheim spielte, musste nun
unbedingt ein Sänger her. Und wie das Schicksal manchmal so spielt, fand
man dann in Gyula "Dusi" Sandor, der vielen noch von den Herxheimer
Luftgitarren-Wettbewerbe in Erinnerung war, den Frontman schlechthin.
Bereits bei der ersten gemeinsamen Probe wurde die Einrichtung im
Proberaum völlig zerstört und die Band war mit der gezeigten Leistung
sehr zufrieden.
Der erste gemeinsame Auftritt war dann beim Herxheimer
Faschingsumzug 2001, der allen Beteiligten mächtig viel Spass bereitete.
Unter dem Motto "Vun de Keesgass bis zur Owerhohl, herschd heit nur noch
Rock'n'Roll" wurde erstmalig in Herxheim Rock-Musik live gespielt.
Im
Juni veranstaltete die Landjugend Rohrbach einen Nachwuchs-Wettbewerb, an dem
neben FREE SPEECH drei weitere Bands teilnahmen. Die Band belegte nicht zuletzt
wegen der zahlreich erschienenen Fangemeinde den zweiten Platz. Da Bert
urlaubsbedingt nicht mitspielen konnte, sprang kurzfristig Jochen "Ritch"
Ritter für den Auftritt ein. Auch für Dusi war es der erste Gig, bei
dem er das Heavy-Programm der Band zum Besten geben durfte.
Beim
Plätzl-Fest im August wurde dann wieder in alter Besetzung gespielt.
Hervorzuheben wäre hier die altbekannte Art der Gitarrenzerstörung,
die Dusi dem Publikum praktisch vorführte.
Im Oktober spielte die
Band in der Nußdorfer Turnhalle im Vorprogramm der Adams-Family. Jeder
war der einhelligen Meinung, dass es der bisher beste Auftritt der Band war,
trotz einiger technischer Pannen am Ende des Set. Das Publikum sang lautstark
mit und Nussdorf wurde extrem "on fire" gesetzt.
Im Jahr 2002 wurde
sich mit der Landjugend Herxheim zusammengeschlossen und man nahm unter dem
Motto "Hier tanzt der Teufel" am Faschingsumzug teil. Nicht nur Marc kam wegen
seiner besonderen Beziehung zu "Highway to Hell" auf seine Kosten. Auch der
Herxheimer Landjugend machte der Umzug enorm viel Spass und man belegte
zusammen den zweiten Platz.
Da Dusi jedoch beruflich und gesundheitlich
bedingt nicht mehr weiter singen konnte, trennte man sich nach einem letzten
Auftritt auf einer privaten Hochzeitsfeier in Ungarn offiziell von ihm. Er wird
uns jedoch als guter Freund erhalten bleiben und auch sein Herz schlägt
nach wie vor für FREE SPEECH.
Im Juli organisierte man dann
zusammen mit der Landjugend ein Open-Air auf der Ranch in Herxheim. Gerade beim
Bühnenaufbau konnten wir aufgrund der Unterstützung des "Ranchers"
unseren Vorbildern in einigen Details nacheifern. Mit allem möglichem
landwirtschaftlichen Gerät stellte man eine Bühne hin, auf der sich
sogar "Angus" wohlgefühlt hätte. Im Vorprogramm spielte unsere
befreundete Punk-Band "Snicker Doodles", die u.a. durch ihre sozial-kritischen
Texte (Flipperphilie, Nuklear-Muschi, u.a.) bestachen. FREE SPEECH gaben an
diesem Abend ihr bestes und es prasselten einige neue Songs auf die zahlreich
erschienene Fan-Gemeinde. Hervorzuheben wäre zum einen Georg "Herxheim"
Dietrich's erzählter gespielter Witz in Form des "Rancher-Blues" und zum
anderen Dusi's Überraschungsauftritt, mit dem die Band und auch die Fans
nicht gerechnet hatten.
Im August stand dann das mittlerweile dritte
Plätzl-Fest der Band an. Mit Marc an der Trompete hatte man kurzfristig
einen neuen Mit-Musiker gefunden, der jedoch die Band nach dem Intro aufgrund
unüberbrückbarer musikalischer Differenzen gleich wieder
verließ. Als Gastsängerin konnte Alex Adam gewonnen werden, die
einen alten KISS-Klassiker zum Besten gab. Erwähnenswert wäre auch
noch die über der Bühne hängende Glocke, die kurzfristig mit
freundlicher Unterstützung der Pfarrkirche-Crew ausgeliehen werden konnte.
Am Ende des Jahres wurde noch auf einer Hochzeit eines Bekannten
gespielt, bei dem sich einmal mehr erwies, dass Heavy-Metal nicht nur was
für junge Leute ist.
Zu Beginn des Jahres 2003 wurde dann erstmals
eine drei-monatige Pause eingelegt, die dazu genutzt wurde sich vom Tour-Stress
zu erholen und sich einige neue Ideen für das kommende Jahr auszudenken.
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